Zeitungsartikel Verein Handikap

Verein Handikap mahnt:

Barrieren in der Stadt

Netphen. Nicht zufrieden mit der baulichen Situation in Netphen ist der Verein Handikap.

ihm -  Wer weder auf Rollstuhl noch auf Rollator oder Krücken angewiesen ist, bemerkt die kleinen und großen Stolpersteine nicht. Ganz anders sieht das für behinderte Menschen aus. Wie für Walter Vitt und Sonja Stumme. Sie sitzen im Rollstuhl und stoßen fast täglich an Grenzen. Dagegen wollen sie etwas tun. Sie  engagieren sich im Vorstand des Vereins Handikap Netphen. Schon seit 1996 hat sich dieser Verein das Miteinander von behinderten und nichtbehinderten Menschen auf die Fahnen geschrieben. „Wir müssen draußen bleiben“ heißt es im Untertitel des Vereinsnamens – provozierend und schockierend zugleich.

Vorsitzender Alexander Stumme findet, dass der neu gepflasterte Netpher Markplatz das beste Beispiel dafür ist, dass Behinderte immer noch außen vor bleiben müssen. „Warum hat man uns im Vorfeld nicht gefragt? Schließlich ist unser Verein doch im Rathaus bekannt.“ Mit den abgerundeten, großformatigen Naturpflastersteinen und den breiten, unregelmäßigen Fugen (die SZ berichtete) sei der Marktplatz jedenfalls für Rollstuhl- und Rollatorfahrer nicht zu benutzen. Und das, obwohl die Bürgerbegegnungsstätte Haus Spies aufwändig barrierefrei ausgebaut worden ist. Was aber nützt das, wenn Rollstuhlfahrer gar nicht erst dorthin kommen?

Den kompletten Artikel haben wir als Anhang dem Bericht beigefügt. Zeitungsbericht Verein Handikap

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